Projektnews

Erster Achtsamkeitskurs für die Studierenden

Wie gestresst sind Studenten? Und helfen Achtsamkeitskurse diesen Stress zu verringern? Das will das RODS II-Team herausfinden. An vier Tagen bekommen deshalb Bachelor-Studenten aus den Studiengängen Online-Kommunikation, BWL und WING der Hochschule Darmstadt einen Achtsamkeitskurs. Die Studenten sind jeweils unterteilt in eine Kontrollgruppe, eine Teamgruppe und eine Individualgruppe. Die Team- und die Individualgruppe nehmen an drei Tagen an einem Achtsamkeitskurs teil. Mit Hilfe von Fragebögen, die auch die Kontrollgruppe ausfüllt, wird festgehalten, ob und wie sich die Achtsamkeitskurse auf den Stress der Studierenden auswirkt.

Fünf Sekunden reichen um den Alltag vieler Studenten zu beschreiben:

Nachdem Achtsamkeitstrainer Helmut Aatz dieses Video den Studierenden bei der Projekteinführung vorstellt, sind ihm einige Lacher und Schmunzler sicher. Stress – vom Weckerklingeln über den ganzen Tag hinweg bis zum Schlafengehen. Das kennen viele Studenten. Oft bleibt keine Pause um Durchzuatmen und die schönen Momente zu genießen.

Die Wissenschaft belegt dieses Empfinden

… denn:

  • Studierende an Hochschulen sind signifikant gestresster als Studierende von Universitäten und Dualen Hochschulen
  • Studierende staatlicher Hochschulen sind signifikant gestresster als Studierende privater Hochschulen
  • Bachelor-Studierende sind signifikant gestresster als Master-Diplom-Studierende (und auch als Staatsexamen-Studierende)
  • Frauen sind signifikant gestresster als Männer

Vor allem der letzte Punkt löst Diskussionsbedarf bei den Studierenden aus – eine Studentin ruft ihrem Kommilitonen am anderen Ende des Raumes zu: „Stress – kennst du gar nicht, gell?“. Der Bedarf an Achtsamkeitstrainig scheint also vorhanden zu sein.

Ablenkung ein großes Thema

Während Helmut Aatz vom ständigen Abgelenktsein spricht, hören die meisten Studierenden gespannt zu, nicken immer wieder und unterhalten sich mit ihren Sitznachbarn über ihr Stressempfinden. Einige wenige sind vertieft in ihre Handys oder ihren PC – bezeichnend für Aatz‘ Vortrag.

Ausfüllen der Fragebögen

Nachdem die Studierenden, die zum großen Teil zuvor noch keine Erfahrungen mit Achtsamkeit gesammelt haben, die wichtigsten Informationen dazu und zum Vorgehen bei der RODS II-Studie erhalten haben, geht es an die Fragebögen. Darin werden sowohl allgemeine  Fragen gestellt (Beispiel: „In welchem Semester befinden Sie sich aktuell?“ oder „Wie hoch ist Ihr aktuelles Nettoeinkommen pro Monat?“), als auch um persönlich Einschätzungen gebeten (Beispiel: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer körperlichen Attraktivität?“ oder „Wie zufrieden sind Sie mit dem Kontakt zu Ihren Verwandten?“).

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