Startseite

„RODS II“ – Projekt und Studie zur Achtsamkeitspraxis im Studium an der Hochschule Darmstadt

Projektstudie zur Wirksamkeit von Achtsamkeitspraxis auf Individual- und Teamebene auf die Gesundheit sowie die Leistung von Studierenden

Das Projekt RODS II – Team möchte über die Vermittlung von Achtsamkeitspraxis auf Individual- und Teamebene den Stress der Studierenden vermindern. So soll ihre Fähigkeiten zur Resilienz verbessert werden, um sie auf diese Weise in die Lage zu versetzen, ihre vorhanden mentalen Ressourcen zu nutzen und zu erweitern. Diese entscheiden in einer Informations- und Wissensgesellschaft immer mehr über den Erfolg und die Gesundheit von Menschen – sie sind die Basis und die Erfolgsquelle einer erfolgreichen Arbeit sowie einer gesunden Lebensweise.

Gesundheitliche Probleme durch dauerhafte Belastungen 

Auf der anderen Seite führen dauerhaft zu hohe psychische Belastungen zu Unwohlsein, Motivationsstörungen  Leistungseinbußen und gesundheitlichen Problemen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) beklagt eine deutlich zu hohe Studienabbrecherquote und diagnostiziert eine vielfache Überforderung der Studierenden. Besonders alarmierend sind die Befunde bei den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Positiver Achtsamkeits-Effekt medizinisch belegt

Die Effekte der Achtsamkeitspraxis zur Steigerung der Resilienz und damit der Gesundheit und Leistungsfähigkeit wurden im medizinischen und betrieblichen Kontext bereits ausreichend belegt. Das Projekt RODS II – Team strebt auf diese Weise eine signifikante Verbesserung der Studienleistungen und insbesondere eine Verminderung der Studienabbrecherquote an. Weiterhin sollen die Selbstmanagementfähigkeit der Studierenden, die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrkörper und die Lernatmosphäre und Lernkultur verbessert werden.

Achtsamkeitspraxis auf Individual- und Teamebene

Zum anderen möchte das Projekt die Achtsamkeitspraxis nicht nur auf der Individual-, sondern auch auf der Teamebene im Studiumsalltag erproben und in seiner Wirksamkeit analysieren. Die Resilienzforschung zeigt, dass bestimmte Qualitäten in der Team- und Gruppenarbeit in der Lage sind, Belastungsstörungen und Erkrankungen bei den Teammitgliedern zu vermindern. Zudem ist gerade die Resilienz und Leistungsfähigkeit in Teamstrukturen eine zentrale Anforderung im modernen Arbeitsleben.

 

Partner des RODS II-Projekts

ZNWU – Zentrum für nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik

IKUM – Institut für Kommunikation und Medien